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Andreas Nuissl greift nach den Sternen und ist einer der ersten deutschen Friseure, die mit dem neuen Qualitätssiegel ausgezeichnet werden. Für die Friseurklassifizierung werden wie bei der Hotelklassifizierung ausschließlich objektiv messbare und daher auch vergleichbare Faktoren herangezogen:

Raumangebot: Wie viele Quadratmeter stehen je Bedienplatz imSalon
zur Verfügung, wie viele Parkplätze gibt es für die Kunden, wann wurde
das letzteMal renoviert und sind die Räume klimatisiert?
Handwerksordnung: Ein Meister muss ständig anwesend sein, Regelungen
und Tarifverträge imAushang sind ein Muss.
Unternehmenskonzept: Es muss schriftlich fixiert vorliegen und die
Qualitätsstandards beschreiben.
Aus- und Fortbildung: Auch hierfür sollte ein Konzept vorliegen und das
Teamständig weitergebildet werden.
Serviceangebot: Es sollte den Aufenthalt imSalon verschönern, kurzweilig
und angenehm gestalten; kostenfreie Getränke und ausgewählte
Musik sind heute ein Muss.
Zusätzliche Dienstleistungsangebote: Das Angebot kann vom Außer-
Haus-Service über eine Ernährungsberatung bis hin zur Kosmetik erweitert
werden.
Öffnungszeiten: Besonders lange, besonders frühe und Abend-Öffnungszeiten
bedeuten einen Mehrwert für den Kunden.
Mode-fachliche Information: Eigene Frisurenkollektionen und Veranstaltungen
für Kunden zeichnen einen Trendmacher aus.
Kommunikation: Der Internet-Auftritt ist für Friseur-Unternehmer heute
eigentlich ein Muss. |